
Ruhe, Leidenschaft und Tradition sind, was Sie im Ristorante Al Traghetto spüren können, auf einem der 40 Plätze der Terrasse sitzend, im Schatten der Laube mit Blick auf den Fluss oder im eleganten Speiseraum für bis zu 70 Personen.
Eine magische Begegnung zwischen Küche aus Leidenschaft und unberührter Natur ist auf jeden Fall eine Chance, die man ergriffen sollte. Die umliegende zu bewundernde Landschaft, wo sich der Fluss Piave, nicht weit von seiner Mündung in das ländliche Hinterland stürzt. Hier kann man sich etwas Zeit nehmen, um sich im Außenbereich, mit Platz für bis zu 30 Personen, zu entspannen, oder noch besser sich in den beiden Pavillons mit Blick auf den Fluss zu plazieren.
Ursprünglich eine einfache Friteuserei in einer Durchgangszone, wie es von dem Gründer Sergio Capiotto 1964 gedacht wurde, heute Restaurant auf allen Ebenen, Al Traghetto behält heute noch den gesunden wahren Geist, mit dem es geboren wurde.
Die Familie Capiotto, seit jeher an der Spitze des Restaurant, bestehend aus Mauro, seiner Schwester Cinzia, seiner Frau Nadia und seinen Söhnen Sergio und Riccardo, kümmert sich um die gesamte Geschäftsführung des Lokals. Sie werden wiederum, bei ihrer Arbeit von kompetenten Mitarbeitern unterstützt.
Ich betrachte es als ein Privileg, über lokale Rohstoffe, wie die Fische der nördlichen Adria zu verfügen, ein Produkt, das, meiner Meinung nach, kein Vergleich scheut. Es ist sicherlich einer der wertvollsten in der Welt, da unseres ein Meer von flachen Gewässern ist , wo verschiedene Fischarten Nährstoffe finden können.
Eine Besonderheit ist die Zartheit des Fleisches, sowohl das der Fische als auch das der Weichtiere. Aus diesem Grund muss diese Qualität bewahrt und nicht versteckt, oder durch intensivere Verarbeitung verändert werden. Dabei würde diee Gefahr bestehen, dass eine Vereinheitlichung des Geschmackes erreicht werden würde.Fest davon überzeugt , ist meine Familie über all die Jahre dem treu geblieben, von dem wir glauben, dass es am besten die charakteristischen Merkmale bewahrt.
Eine davon ist eben die Zubereitung auf der Glut, die ich mit großem Stolz von meinem Vater Mauro, einem wahren Meister, erlernte.
Mein Großvater, geboren 1924, von dem ich den Namen trage, hat sich um den steten Respekt der Traditionen und der Herkunft, der Menschen vor Ort und deren Handwerk, geschlagen. Und auch jetzt, 50 Jahre später servieren wir weiterhin diese Speisen, als ein wahre Gaumenfreude unserer Region.
Wir sind uns bewußt , wir der neuen Generationen, da die Tradition respektiert und zu seiner eigenen gemacht werden muss. Dies kann aber nicht alles sein. Deshalb machen wir es zu unserer Aufgabe, die Geschmacksrichtung des Großvaters mit den modernen Gerichten zu vermischen. Dies erfolgt durch Reisen, dazu lernen von Neuem, oder durch das Sammeln von Erfahrungen, um uns in der Annäherung neuer Versuche aus zu probieren. “Wiederaufgreifen“ – um einen Modebegriff zu verwenden – um täglich mit Stolz diese Herausforderung an zu nehmen, im Bewusstsein, dass die wahre Herausforderung die ist, mit unseren Gerichten Geschichten zu erzählen und über Erfahrungen, Personen und Geschmäcker zu berichten.
– Sergio Capiotto –